The Research Catalogue (RC) is a non-commercial, collaboration and publishing platform for artistic research provided by the Society for Artistic Research. The RC is free to use for artists and researchers. It serves also as a backbone for teaching purposes, student assessment, peer review workflows and research funding administration. It strives to be an open space for experimentation and exchange.

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PERFORMATIVE THEOLOGY (2026) Network for Performative Theology
The purpose of this exposition is to collect data of what Performative Theology can be and become primarily within an academic research but also beyond. The expo will be a timespace nurtured by members the Network for Performative Theology, established 6 October 2022 in Oslo.
open exposition
Your tonality is not my tonality - meetings between the performer, the composer and the (micro)tonalities (2026) Marianne Baudouin Lie, Unni Løvlid
Unni Løvlid (NMH) and Marianne Baudouin Lie (NTNU), from Norwegian traditional and classical/contemporary music backgrounds, collaborate to explore tonality's diversity, leveraging their distinct practices to enhance inner ear training and pedagogical methods. Their project aims to develop a shared verbal language and deepen collective understanding of varied tonalities, challenging the standardization of tonality in music. By internalizing diverse tonalities through the inner ear, they seek to freely interpret and create music, fostering new artistic insights for both composed and improvised works. In 2021, they partnered with five composers—Sven Lyder Kahrs, Lasse Thoresen, Karin Rehnqvist, Lene Grenager, Ole Henrik Moe, and Jon Øivind Ness—to create new compositions and improvisations centered on tonality, inspired by folk music. The duo investigates how folk singers and classical instrumentalists adapt to new listening and auditive methods, exploring microtonality, quarter tones, and pure intervals. Through artistic research and educational efforts, they aim to develop methods to embody microtonality naturally, benefiting performers, students, and the broader musical community. The project invites collaboration with composers, ear training experts, and music theorists to inspire new music and deepen tonal understanding, contributing to artistic development and a richer musical discourse.
open exposition
Beziehungslandschaft Katzenwedelwiese (2026) Fabian Faylona
Das Projekt befasst sich mit der Entwicklung und Raumplanung einer Lerninfrastruktur, welche zum Ziel hat, durch künstlerische Forschungsansätze Identifikation, Beziehung und Verantwortung zum gefährdeten Ökosystem Streuobstwiese zu fördern. Dazu untersucht es das Fallbeispiel der Katzenwedelwiese, welche seit einigen Jahren als künstlerisches Forschungsfeld des ZKM Karlsruhe dient. Indem es die Mittel der künstlerischen Forschung und das theoretische Rahmenwerk des neuen Materialismus nutzt, erweitert das Projekt die Methoden architektonischer Bestandsanalyse und Raumplanung. Es kartografiert die Wechselbeziehungen auf der Streuobstwiese und erstellt so eine Topografie der Erkenntnisformen, die im Zusammenspiel mit der Landschaft hervorgehen. Auf dieser Grundlage wird eine Lerninfrastruktur gestaltet, welche zum Ziel hat, das auf der Wiese entstehende Wissen sowohl auf der Streuobstwiese als auch über den Ort hinaus zu vermitteln. Ausgehend von der Kritik an der dualistischen Spaltung von Subjekt und Objekt, Natur und Kultur, Theorie und Praxis, wählt das Vorhaben den theoretischen Rahmen des neuen Materialismus und den Handlungsansatz der künstlerischen Forschung, um sich der Kulturlandschaft Streuobstwiese als natur:kulturellem Zwischenraum zu nähern. Das Projekt interessiert sich für die materiellen Bedingungen von Körper und Landschaft, die Wirkungsmacht der Streuobstwiese als Akteur- Netzwerk bzw. Assemblage und deren Wechselbeziehung mit den künstlerischen Forscher:innen vor Ort. Es untersucht die Erkenntnisformen, welche aus Ortsbeziehung und körperlicher Interaktion hervorgehen und fragt, wie sich diese vermitteln und im öffentlichen Diskurs erfahrbar machen lassen. Indem es die seitens der Naturwissenschaft und Landwirtschaft formulierten Beschreibungen der Streuobstwiese durch die Lesart des Ökosystems als epistemischer Akteur:in mit materieller Wirkungsmacht rekontextualisiert, schließt das Projekt eine Forschungslücke und bietet eine Perspektive für die Wiederherstellung der im Zuge der Modernisierung verloren gegangenen Beziehungen an. Das Projekt schlägt eine Herangehensweise vor, die einem hybriden Paradigma künstlerischer Forschung folgt, indem es persönliche Vorprägungen sichtbar macht und erfahrungsbasierte Ansätze mit institutionell-kontextuellen Forschungsansätzen verbindet. Theoretische Recherche wird dabei mit künstlerischen Forschungsformaten verwoben (so z.B. Autoethnografie, Psychogeografie, Materialexperimente u.ä.). Subjektive Situiertheit wird nicht als Einschränkung, sondern als Erkenntnispotential versteht – anstatt Trennung zur Voraussetzung der Wissensproduktion zu machen, setzt das Projekt auf ein relationales Erkenntnismodell, welches wechselseitige Beziehung ins epistemologische Zentrum rückt. Der Forschungsansatz agiert durch zwei ineinandergreifende Vorgehensweisen: 1. Die Auseinandersetzung mit den theoretischen Hintergründen, dem Netzwerk beteiligter Künstler:innen, den vom ZKM bereits auf der Wiese durchgeführten Formaten, sowie die Begleitung und Dokumentation des laufenden Programms als beobachtender Teilnehmer, durch die Linse des zuvor definierten theoretischen Rahmens. 2. Die Durchführung von eigenen Forschungs- und Vermittlungsformaten im Rahmen eines regelmäßig stattfindenden Feldlabors in welcher die in (1) gesammelten Eindrücke verarbeitet und durch Auseinandersetzungen mit der materiellen Wirkungsmacht der Wiese und dem Handlungsrahmen künstlerischer Forschung ergänzt werden. Das Feldlabor ist weniger als manifester Ort und mehr als ein diskursives Format zu verstehen, welches im Modus zwischen Reallabor, Werkstatt, Kolloquium und öffentlichem Observatorium operiert. Die im Rahmen dieser Feldforschung gesammelten Erkenntnisse sollen abschließend zu einer Topographie der Wechselbeziehungen schematisiert werden, die auf der Streuobstwiese herrschen und welche den Handlungsrahmen des künstlerischen Forschungsfeldes definieren. Die Karte soll als Erweiterung des Forschungsprojekts des ZKM dienen und zur Außenkommunikation, sowie für den Wissenstransfer und Dialog mit nahestehenden Initiativen herangezogen werden können. Als mögliches Anwendungsbeispiel soll auf Grundlage dieser Kartografie abschließend eine Lerninfrastruktur, in Form eines Raumentwurfs oder Lehrpfades konzipiert werden, welcher zum Ziel hat, die gesammelten Zugänge des Forschungsprojekts auf erlebbare Art zu vermitteln und dadurch die Beziehungen zur Streuobstwiese, sowie deren öffentliche Wahrnehmung zu fördern.
open exposition

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OLSKROKSMOTET BLUES (2026) Ann Kroon
Olskroksmotet Blues är den avslutande delen i mitt autoetnografiska projekt som pågick i olika former mellan 2014-2021, och där jag bland annat publicerat två artiklar (Kroon 2015 och 2016). RC expositionen består av tre delarbeten - arkivblad, arkivmönster och göteborg grid – jämte bakgrund och teori & metod. Utifrån min historia som fosterbarn söker jag fånga såväl mina egna erfarenheter och uttryck, som att sätta dessa i ljuset av större samhälleliga skeenden. Olskroksmotet Blues var också del av Mikrohistoriers fysiska grupputställning på Konstfack, Stockholm i september 2021.
open exposition
Monotheist Mythology (2026) Tolga Theo Yalur
This article explores monotheistic religions as powerful linguistic and social structures that function through a mechanism of collective delusion. Drawing on Jacques Lacan’s structuralist insights, the text argues that these faiths are not based on objective history but are fictions codified long after the events they describe.
open exposition
MINA, Cultivating Sharing as Artistic Matter (2025) rosinda casais; catarina almeida; luana andrade; filipa cruz
MINA is a collaborative project that investigates sharing as a material condition of artistic practice. It seeks to create situations where practices can remain active and in relation, fostering exchanges between different forms of knowledge through situated encounters and provisional configurations. Rather than treating sharing as a discrete act, MINA understands it as an ongoing practice that shapes how attention circulates, how relations are formed, and how practices are sustained over time. Dialogues, exchanges, critiques, and other forms of mutual influence operate here not as supplementary moments, but as constitutive forces within artistic processes, even when their effects are subtle, delayed, or difficult to trace. Working without predefined methods, MINA approaches artistic practice as a field of orientations that emerges through games, conversations, and shared situations. Each encounter becomes a way of testing how sharing can redistribute attention, unsettle habitual positions, and open space for collective thinking.
open exposition

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