The Research Catalogue (RC) is a non-commercial, collaboration and publishing platform for artistic research provided by the Society for Artistic Research. The RC is free to use for artists and researchers. It serves also as a backbone for teaching purposes, student assessment, peer review workflows and research funding administration. It strives to be an open space for experimentation and exchange.

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Wang Xiyao: Multidirectional Aesthetic Experience in Abstract Painting (2026) BANGHUA SUN
Wang Xiyao (1992) is a leading abstract Chinese painter based in Berlin, whose complex account of intercultural abstraction sees Eastern tradition deep in dialogue with contemporary Western language. It has replaced vivid, multilayered-meanings, deep personal experience, cultural memory, and common history, which have traditionally formalist postulates. Under the mentorship of Werner Büttner and Anselm Reyle and also inspired by Cy Twombly, Joan Mitchell, and Julie Mehretu, she began to elaborate a dynamic practice based on rhythmically interplaying color, line, and space. Many works are inspired by poetic and philosophical tradition, employing concepts such as Chinese Liu Bai (留白, intentional blank space) and moving into physical expression through dance and martial arts. In this respect, Wang's working process in creation corresponds to the concept of bodily perception in Maurice Merleau-Ponty and experiential aesthetics in John Dewey, considering immersion in the multisensory approach rather than pure visual contemplation. By an original synthesis in manifold aesthetic and sensory modalities, she thus develops multidirectional experiences, which are fascinatingly active and dialogic in the sense that they stir her viewer into an incessant questioning about form, culture, and consciousness.
open exposition
PERFORMATIVE THEOLOGY (2026) Network for Performative Theology
The purpose of this exposition is to collect data of what Performative Theology can be and become primarily within an academic research but also beyond. The expo will be a timespace nurtured by members the Network for Performative Theology, established 6 October 2022 in Oslo.
open exposition
Beziehungslandschaft Katzenwedelwiese (2026) Fabian Faylona
Das Projekt befasst sich mit der Entwicklung und Raumplanung einer Lerninfrastruktur, welche zum Ziel hat, durch künstlerische Forschungsansätze Identifikation, Beziehung und Verantwortung zum gefährdeten Ökosystem Streuobstwiese zu fördern. Dazu untersucht es das Fallbeispiel der Katzenwedelwiese, welche seit einigen Jahren als künstlerisches Forschungsfeld des ZKM Karlsruhe dient. Indem es die Mittel der künstlerischen Forschung und das theoretische Rahmenwerk des neuen Materialismus nutzt, erweitert das Projekt die Methoden architektonischer Bestandsanalyse und Raumplanung. Es kartografiert die Wechselbeziehungen auf der Streuobstwiese und erstellt so eine Topografie der Erkenntnisformen, die im Zusammenspiel mit der Landschaft hervorgehen. Auf dieser Grundlage wird eine Lerninfrastruktur gestaltet, welche zum Ziel hat, das auf der Wiese entstehende Wissen sowohl auf der Streuobstwiese als auch über den Ort hinaus zu vermitteln. Ausgehend von der Kritik an der dualistischen Spaltung von Subjekt und Objekt, Natur und Kultur, Theorie und Praxis, wählt das Vorhaben den theoretischen Rahmen des neuen Materialismus und den Handlungsansatz der künstlerischen Forschung, um sich der Kulturlandschaft Streuobstwiese als natur:kulturellem Zwischenraum zu nähern. Das Projekt interessiert sich für die materiellen Bedingungen von Körper und Landschaft, die Wirkungsmacht der Streuobstwiese als Akteur- Netzwerk bzw. Assemblage und deren Wechselbeziehung mit den künstlerischen Forscher:innen vor Ort. Es untersucht die Erkenntnisformen, welche aus Ortsbeziehung und körperlicher Interaktion hervorgehen und fragt, wie sich diese vermitteln und im öffentlichen Diskurs erfahrbar machen lassen. Indem es die seitens der Naturwissenschaft und Landwirtschaft formulierten Beschreibungen der Streuobstwiese durch die Lesart des Ökosystems als epistemischer Akteur:in mit materieller Wirkungsmacht rekontextualisiert, schließt das Projekt eine Forschungslücke und bietet eine Perspektive für die Wiederherstellung der im Zuge der Modernisierung verloren gegangenen Beziehungen an. Das Projekt schlägt eine Herangehensweise vor, die einem hybriden Paradigma künstlerischer Forschung folgt, indem es persönliche Vorprägungen sichtbar macht und erfahrungsbasierte Ansätze mit institutionell-kontextuellen Forschungsansätzen verbindet. Theoretische Recherche wird dabei mit künstlerischen Forschungsformaten verwoben (so z.B. Autoethnografie, Psychogeografie, Materialexperimente u.ä.). Subjektive Situiertheit wird nicht als Einschränkung, sondern als Erkenntnispotential versteht – anstatt Trennung zur Voraussetzung der Wissensproduktion zu machen, setzt das Projekt auf ein relationales Erkenntnismodell, welches wechselseitige Beziehung ins epistemologische Zentrum rückt. Der Forschungsansatz agiert durch zwei ineinandergreifende Vorgehensweisen: 1. Die Auseinandersetzung mit den theoretischen Hintergründen, dem Netzwerk beteiligter Künstler:innen, den vom ZKM bereits auf der Wiese durchgeführten Formaten, sowie die Begleitung und Dokumentation des laufenden Programms als beobachtender Teilnehmer, durch die Linse des zuvor definierten theoretischen Rahmens. 2. Die Durchführung von eigenen Forschungs- und Vermittlungsformaten im Rahmen eines regelmäßig stattfindenden Feldlabors in welcher die in (1) gesammelten Eindrücke verarbeitet und durch Auseinandersetzungen mit der materiellen Wirkungsmacht der Wiese und dem Handlungsrahmen künstlerischer Forschung ergänzt werden. Das Feldlabor ist weniger als manifester Ort und mehr als ein diskursives Format zu verstehen, welches im Modus zwischen Reallabor, Werkstatt, Kolloquium und öffentlichem Observatorium operiert. Die im Rahmen dieser Feldforschung gesammelten Erkenntnisse sollen abschließend zu einer Topographie der Wechselbeziehungen schematisiert werden, die auf der Streuobstwiese herrschen und welche den Handlungsrahmen des künstlerischen Forschungsfeldes definieren. Die Karte soll als Erweiterung des Forschungsprojekts des ZKM dienen und zur Außenkommunikation, sowie für den Wissenstransfer und Dialog mit nahestehenden Initiativen herangezogen werden können. Als mögliches Anwendungsbeispiel soll auf Grundlage dieser Kartografie abschließend eine Lerninfrastruktur, in Form eines Raumentwurfs oder Lehrpfades konzipiert werden, welcher zum Ziel hat, die gesammelten Zugänge des Forschungsprojekts auf erlebbare Art zu vermitteln und dadurch die Beziehungen zur Streuobstwiese, sowie deren öffentliche Wahrnehmung zu fördern.
open exposition

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Taiteellisen duodjitutkimuksen tiloissa: LaavuStudio pedagogisena ja taiteellisena kokeiluna (2025) Outi Maarit Saara Magga
Duodji refers to Sámi handicrafts and design. I reflect on the knowledge base of duodji thinking, how duodji is learned within the community, and how I have developed the teaching and research of duodji according to the principles of duodji and art. I also contemplate the essence and presentation of duodji in public spaces through the pedagogical-artistic practice, LaavuStudio."
open exposition
Sharing (in) the Lab: Artistic research in Higher Music Education (2025) Halla Steinunn Stefánsdóttir, Ann Elkjär, Markus Tullberg, Stefan Östersjö
This exposition takes as its departure the systemic inertia identified within Western Higher Music Education (HME), where education is driven by skill acquisition in a master–pupil format. Such approaches may hinder the growth of adaptable and reflective musicians. We propose an alternative: student-centred learning inspired by artistic research methods. To explicate this, we draw on findings through our own artistic research practices. Our hypothesis is that the model of the artistic, embodied research laboratory, as developed within the field of artistic research, may serve as a potent tool for renewal. By analysing our work as artist-researchers and educators, this exposition offers insights that support rethinking both institutional structures and pedagogical approaches in HME. Our aim is to strengthen student agency in learning situations and set them off on a path of lifelong learning. This research demonstrates that artistic research laboratories can provide practical frameworks for transforming HME pedagogy, offering educators concrete methods for fostering playful, inclusive, and sustainable learning environments whilst empowering students as active agents in their musical development.
open exposition
Queer-identiteetti ja -tunteet lavalla, sen takana ja opetustyössä (2025) Timo Tähkänen
Queer-identiteetti ja -tunteet lavalla, sen takana ja opetustyössä Kuvataiteen tohtorin opinnäytetyössäni tutkin queer-kuuntelemisen merkitystä taiteellisena käytäntönä ja tutkimusmenetelmänä. Tässä ekspositiossa haastattelen drag alter egoani Maimu Brushwoodia, jonka kanssa keskustelen sukupuolesta, tunteista ja pedagogiikasta. Haastattelu perustuu tutkimukseni toiseen taiteelliseen osuuten, mikä oli drag-esitys, jonka esitin kahtena iltana Club Kiihko: Uuden toivon illassa Kulttuurikeskus Caisassa Helsingissä 27. ja 28.6.2024. Ekspositiossa on haastattelun lisäksi drag-esityksen videotallenne ja kirjoitustehtävä, jonka tarkoitus on syventää esitykseni teemoja.
open exposition

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